Bildungssituation
Die gesamte Situation der Menschen in Äthiopien ist stark geprägt von den Auswirkungen der extrem schlechten Bildungssituation. Diese sind in allen Lebensbereichen spürbar, vor allem im gesundheitlichen Bereich (Unwissenheit bezüglich der Gefahren von verseuchtem Trinkwasser, mangelndes Wissen über die Krankheit AIDS, Fehl- und Unteremährung...).
In Äthiopien ist etwa die Hälfte der Bevölkerung (ca. 60 Millionen Einwohner) unter 15 Jahre alt. Weiters leben etwa 80% der Bevölkerung auf dem Lande. Gerade dort gibt es sehr wenige Chancen auf Arbeit und Jobs, da weitgehend Infrastruktur und Betriebe fehlen.
Vor allem auf dem Lande gibt es noch immer zu wenige staatliche Schulen. Dies liegt u. a. darin begründet, dass die Regierung nicht über genügend Geldmittel verfügt. Beiträge von Hilfsorganisationen sind in diesem Bereich daher sehr willkommen.
Aus diesem Grund unterstützt BRIDGE TO ETHIOPIA auch das Projekt "Schulgeldfond" ( Genaueres siehe Projekte!)
Landesweit besuchen nur etwa:
30% der Kinder die Volksschule (1. - 4. Schulstufe)
12% der Kinder die „Hauptschule" (5. - 8. Schulstufe)
7% der Kinder eine „Höhere Schule" (9. - 12. Schulstufe)
Diese Zahlen liegen auf dem Lande teilwweise noch deutlich niedriger. Einserseits sind die Eltern nicht in der Lage, die Schulgebühren zu bezahlen, andererseits wird gerade auf dem Lande die Arbeitskraft der Kinder für die eigene Landwirtschaft benötigt.
(Quelle: Caritas Auslandspartnerschaften)